WhatsApp mit neuer schlechter Nachricht: Kein User wird sich dieser Neuerung entziehen können 13.01.2019 - 13:24

WhatsApp mit neuer schlechter Nachricht: Kein User wird sich dieser Neuerung entziehen können

 

Menlo Park - Die schlechten Nachrichten rund um den Messenger-Dienst WhatsApp reißen nicht ab. Dass es dort wohl in wenigen Monaten Werbung zu sehen gibt, wissen fast alle. Wer jedoch gehofft hat, diese irgendwie zu umgehen, muss sich auf weiteren Frust einstellen.

Wie "Chip" aktuell berichtet, können sich Nutzer, die auf eine kostenpflichtige, dafür aber werbefreie Version gehofft hatten, diese ganz offensichtlich abschminken. Der Messenger-Dienst plant demnach keine werbefreie Premium-App. Somit sind ausnahmslos alle User von Werbung auf WhatsApp betroffen! Kein Geld der Welt wird ihnen das ersparen.

Carolyn Everson, seit 2011 Vizepräsidenten für Globale Marketingstrategien bei Facebook, sagte entsprechend während einer Paneldiskussion: "Werbung für wachsende Unternehmen steht nicht im Widerspruch zu den Menschen." Und weiter: "In Schwellenmärkten hängt der gesamte Lebensunterhalt davon ab, ob Kleinunternehmer erfolgreich mit ihrem Business sind oder nicht". Kleinunternehmer? Im "Chip"-Artikel klingt das etwas anders.

Laut der Technik-Website sollen bei WhatsApp vermutlich schon ab Februar 2019 große Unternehmen in den Status-Meldungen für ihre Produkte und Dienstleistungen werben. Was haben Kleinunternehmer mit diesem Millionen-Geschäft zu tun? Sie dürfen wohl zumindest auch daran teilhaben.

 

WhatsApp macht wohl keine Ausnahmen: Werbung für alle!

 

 

Selbstverständlich wird WhatsApp daran arbeiten, den Usern genau die Werbung anzubieten, die zu ihnen passt. Wer gerne Sport macht oder sich dafür interessiert, kann sich schon mal darauf einstellen, in Zukunft Fitness-Apps oder -Abos angeboten zu bekommen.

"Ich denke, es ist eine gute Entwicklung für unsere Gesellschaft, und bei WhatsApp waren wir bisher sehr vorsichtig und langsam bei diesem Thema", rechtfertigt Carolyn Everson den Schritt, dem sich wohl niemand entziehen kann, der WhatsApp weiterhin nutzen will oder muss.

Letzten Endes kann aber auch die Facebook-Frau trotz ihrer Erklärungen nicht wirklich etwas an den Fakten ändern: Werbung auf WhatsApp kommt - für alle - vermutlich komplett ohne die Möglichkeit, sich ihr zu entziehen.

Ob die Rechnung aufgehen wird? Der WhatsApp-Mitgründer Brian Acton (46) unterstützt mittlerweile die Konkurrenz "Signal" (TAG24 berichtete). Vielleicht treffen sich dort oder bei anderen Messenger-Diensten wie "Telegram" oder "Threema" viele WhatsApp-Aussteiger wieder...

 

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Die besten WhatsApp-Alternativen 13.01.2019 - 12:15

Die besten WhatsApp - Alternativen

 

Ob Verabredungen zum Abendessen, Nachrichten von Freunden auf Reisen oder Absprachen unter Kollegen: Um die Nutzung von WhatsApp kommt kaum noch jemand herum. Alleine in Deutschland gibt es rund 35 Millionen WhatsApp-User. Doch auch die Bedenken gegen die beliebte Messenger-App nehmen zu: Vor allem seit WhatsApp Daten mit dem Mutterkonzern Facebook teilt, protestieren viele Nutzer dagegen, dass der Konzern von Mark Zuckerberg nun Zugang zu ihrer Telefonnummer und ihrem Nutzungsverhalten hat, und diese Daten verwendet, um ihnen gezielt Werbung anzuzeigen. Auch Datenschützer raten immer öfter dazu, auf eine sicherere Messenger-App umzusteigen. Doch welche WhatsApp-Alternativen gibt es?

Signal

Vorteile Nachteile
✔ Open Source ✘ Für iOS erst ab iOS 8 erhältlich
✔ Selbstzerstörende Nachrichten ✘ Vergleichsweise wenige Nutzer
✔ PIN-Sperrfunktion ✘ Keine Back-up-Funktion
✔ Auch verschlüsselte Telefonate möglich  
✔ Speichert kaum Metadaten  

Signal selbst ist wie jede WhatsApp-Alternative relativ wenig bekannt, seine Entwickler dafür umso mehr. Der Signal-Eigentümer Open Whisper Systems liefert nämlich die Basis der Ende-zu-Ende-Verschlüsselungssoftware, deren Quellcode offen ist und mit der auch WhatsApp, Telegram und Threema ihre Verschlüsselung entwickelt haben. Edward Snowden verwendet Signal, und das Team um den Kryptografen Moxie Marlinspike, den Gründer von Open Whisper Systems, genießt in IT-Sicherheitskreisen einen exzellenten Ruf. Open Whisper Systems finanziert sich komplett durch Stipendien und Spenden, ist also nicht auf Werbung oder eine Nutzergebühr angewiesen.

Wie für die Entwickler der bekanntesten Verschlüsselungstechnik für Messenger zu erwarten, wird Sicherheit bei Signal großgeschrieben. Sowohl private als auch Gruppenchats sind Ende-zu-Ende verschlüsselt und wie bei Threema werden die Telefonnummern nur anonymisiert („gehasht“) an den Server übermittelt. Demgegenüber steht, dass Nutzer bei der Anmeldung verpflichtet sind, ihre Kontaktliste mit Signal zu teilen. Bei WhatsApp ist das optional; allerdings ist WhatsApp ohne das Teilen der Kontaktliste kaum nutzbar, da man die Telefonnummern nicht über den Ziffernblock eingeben kann. Signal speichert kaum Metadaten, insbesondere keine Informationen darüber, wer mit wem kommuniziert. Das einzige, was die App speichern kann, ist, ob jemand den Service nutzt.

Aus Sicherheitsgründen hat Signal keine Back-up-Funktion. Auch das ist anders als bei Threema: Dort können Nutzer ihre Daten mittels eines Back-ups von einem Endgerät zu einem anderen mit demselben Betriebssystem übertragen. Für andere Betriebssysteme gibt es die Möglichkeit, einzelne Chats zu exportieren. Signal bietet nur die Exportfunktion für Android. Es ist also möglich, Inhalte auf einem anderen Gerät zu sichern, wenngleich dies deutlich länger dauert als ein generelles Back-up. Der Vorteil daran ist, dass das Back-up nicht in falsche Hände gelangen kann. Aus demselben Grund kann man in Signal keine Screenshots machen.

Neben dem offenen Quellcode und dem fehlenden Back-up unterscheidet Signal sich von Threema durch die Anruffunktion, bei der auch die Telefonate verschlüsselt sind. Insgesamt scheint Signal also besser abzuschneiden als Threema: Der Messenger ist Open Source, kostenlos und hat eine Anruffunktion. Wer aber ein älteres iPhone besitzt, muss dennoch auf Threema zurückgreifen, denn Signal ist erst ab iOS 8 erhältlich. Auch Nutzer, die Wert auf Back-ups oder auf einen Serverstandort in Europa legen, sind bei Threema besser aufgehoben.

 

 

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Neuerung bei WhatsApp nervt: Keinem User wird das gefallen 13.01.2019 - 12:06

Rund 1,3 Milliarden Menschen benutzen den Messenger-Dienst WhatsApp weltweit. Bald droht den Nutzern eine nervige Neuerung.

Nervige Neuerung bei WhatsApp bestätigt - Das wird keinem User gefallen

Update vom 1. November 2018: Werbungen in Applikationen schrecken viele User ab. Beispielsweise bei Games führt es dazu, dass viele Menschen ihre App deinstallieren. WhatsApp lief bisher werbefrei. Nutzer konnten sich über Einblendungen oder Verzögerungen nicht beschweren. Das wird sich jetzt ändern. „Wir werden Werbung in den „Status“ packen. Das wird unsere primäre Monetarisierungs-Methode für uns als Firma. Es wird auch eine Möglichkeit für Unternehmen sein, um Leute über Whatsapp zu erreichen“, wird Vize-Präsident Chris Daniel bei der Economic Times zitiert

Ab 2019 müssen sich die User darauf einstellen, dass Werbung im „Status-Bereich“ läuft. Der Status-Bereich ist zum Teilen von Videos, Bilder und GIFs. Eine ähnliche Funktion gibt es bei Facebook sowie Instagram (Story-Modus). Einige Angestellte verließen aufgrund der Ankündigung von Werbung das Unternehmen. „Werbung macht uns unglücklich“, sagte Brian Acton, ein Gründer der App, der mittlerweile die Firma verlassen hat. Seit Bestehen der App hat es keine Werbung gegeben. 

Allerdings mussten Nutzer bereits in der Vergangenheit einen geringen, jährlichen Betrag an den Dienstleister zahlen. Doch im Jahr 2016 wurde die App wieder kostenlos. 

Lesen Sie auch: Neuerung bei WhatsApp nervt: Keinem User wird das gefallen.

Radikale Neuerung bei WhatsApp bestätigt - was bedeutet das für den Datenschutz?

Update vom 10. Oktober 2018: WhatsApp hat eine riesige Sicherheitslücke, bei der Milliarden Nutzer betroffen sind.

Mountain View - Seit einigen Tagen halten sich die Gerüchte, jetzt ist offiziell klar: Es wird eine radikale Neuerung beim weltweit beliebten Smartphone-Messenger (WhatsApp-Hammer: Jetzt kommt eine geniale Super-Funktion, wie extratipp.com* berichtet) geben. Facebook-Frau Carolyn Everson verkündete auf einer Panel-Diskussion während der Advertising Week im Gespräch mit Lara O‘Reilly vom The Wall Street Journal, dass es künftig Werbe-Anzeigen in der App geben wird. „Werbung für wachsende Unternehmen steht nicht im Widerspruch zu den Menschen“, sagte sie laut übereinstimmenden Medienberichten.

2013 hatte Facebook WhatsApp gekauft. Die beiden WhatsApp-Gründer Brian Acton und Jan Koum hatten damals aber festlegen lassen, dass ihr Dienst bis 2019 keine Gewinne erwirtschaften muss. Diese Klausel entfällt somit in absehbarer Zeit, entsprechend kann Facebook jetzt aktiv werden. „Ich denke, es ist eine gute Entwicklung für unsere Gesellschaft und bei WhatsApp waren wir bisher sehr vorsichtig und langsam bei diesem Thema“, so Everson weiter.

Die Frage ist nun, welche Folgen mit Blick auf den Datenschutz diese Änderung für die Nutzer haben könnte. Brain Acton hatte im Gespräch mit Forbes die Befürchtung geäußert, dass WhatsApp die End-zu-End-Verschlüsselung aufweichen könnte, um passende Werbung ausspielen zu können. WhatsApp hat sich dazu bislang nicht geäußert.

WhatsApp greift zu radikaler Neuerung: Diese Gruppe von Handynutzern ist schon bald betroffen

Erstmeldung vom 02.10.2018: WhatsApp ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken - kaum einer, der den Messenger nicht täglich nutzt. Weltweit haben sogar 1,3 Milliarden Menschen die App auf dem Handy, bei der bisher alles werbefrei ablief. Damit könnte nun bald Schluss sein. Laut Medienberichten will WhatsApp demnächst Werbeanzeigen anzeigen. Der Messenger-Gigant arbeite bereits an der Funktion. 

 

So berichtet unter anderem Chip, dass Facebook nun Druck mache. Das Portal beruft sich wiederum auf WABetaInfo. Demnach arbeiten die Entwickler des Messengers bereits an der Einbindung personalisierter Werbeanzeigen. Auch Brian Acton, Mitbegründer von WhatsApp, erklärte jüngst in einem Interview mit dem Forbes-Magazin, dass sich der Messenger auf Druck von Mark Zuckerberg für den Werbemarkt öffnen solle. 

Die Anzeigen sollen in den Statusmeldungen erscheinen. Nach einer bestimmten Anzahl an Statusmeldungen soll zwischendurch eine Werbeanzeige eingeblendet werden. 

Erst Erst in Indien - dann weltweit

Betroffen von Werbung sollen dann aber zunächst nur bestimmte Smartphones sein: Und zwar Apple-User in Indien. Wie Chip weiter schreibt, soll die Werbung aber bis Mitte 2019 an alle WhatsApp-User ausgespielt werden - weltweit und auch auf jeden Android-Handy.

Sicherheitslücke bei WhatsApp: Milliarden Nutzer betroffen

Update vom 10. Oktober 2018: Bei WhatsApp wurde offenbar eine Sicherheitslücke gefunden. Milliarden Nutzer sind davon betroffen. Doch der Messenger-Dienst verrät, was man nun tun sollte.

Lesen Sie auch: Vorsicht bei Whatsapp: Böse Spyware liest komplettes Handy aus - das können Sie tun.

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Zieht ein Feuerteufel durch Olbersdorf? 23.08.2018 - 17:36

Zieht ein Feuerteufel durch Olbersdorf?

Olbersdorf. Feuerteufel. Brandstiftung. Kein Zufall. Derzeit machen Vermutungen die Runde in Olbersdorf. Zu fast 20 Brandfällen an Böschungen, Hecken, Wiesen und Stroh musste die Feuerwehr in den vergangenen drei Wochen ausrücken, sagt die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde. Das habe es noch nicht gegeben in Olbersdorf, heißt es, und dass das Jahr bislang normal verlaufen sei – abgesehen von den vergangenen drei Wochen. Und noch etwas lässt aufhorchen: Man habe in jüngster Vergangenheit bei vielen Einsätzen die Polizei zu Brandorten gerufen, so die Feuerwehr Olbersdorf.

Die Polizeidirektion in Görlitz hat Olbersdorf jedenfalls im Fokus. „Es wurden in den zurückliegenden Wochen im Bereich Olbersdorf vermehrt Brände bekannt, bei denen nicht auszuschließen ist, dass diese – bewusst oder unbewusst – von Menschenhand ausgelöst wurden“, sagt Polizeisprecher Thomas Knaup. „Seit Mai dieses Jahres registrierte die Polizei elf Brände im Raum Olbersdorf, bei denen der Verdacht einer Straftat bestand. Hier dauern die Ermittlungen zum Verdacht einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Brandstiftung an.“ Von einer Brandserie sprechen will die Polizei dagegen noch nicht – selbst nicht nach dem Großfeuer vom vergangenen Wochenende, als in der Nacht zum Sonntag bei einem Olbersdorfer Landwirtschaftsbetrieb knapp 700 Strohballen in Flammen aufgingen. „Wir können aus einem Strohballenbrand noch keine Brandserie konstruieren“, sagt Thomas Knaup. „Es gilt, die Brandursache zu klären. Es kann aber nicht gleich pauschal von einem Feuerteufel gesprochen werden“, so Thomas Knaup.

Die Polizei muss ihre Ermittlungsanstrengungen in Olbersdorf mittlerweile deutlich verstärken. Denn die Ruhe im Ort sollte keine 48 Stunden halten. Bereits am späten Montagabend gab es das nächste Großfeuer, diesmal bei der Agrargenossenschaft Bertsdorf-Olbersdorf. Auf deren Gelände an der Bertsdorfer Straße stand eine 20 mal 60 Meter große Lagerhalle in Flammen. Laut Polizei befanden sich rund 1 500 Ballen Stroh und 450 Heuballen, außerdem Futtermittel und Kalk in der Halle. Der Schaden beträgt nach vorläufigen Schätzungen mehrere Hunderttausend Euro. Fast 100 Feuerwehrleute aus dem gesamten südlichen Landkreis waren nach Informationen des Görlitzer Landratsamtes die ganze Nacht bis zum Dienstagmorgen im Einsatz und bekämpften mit 16 Löschfahrzeugen den Brand. Die Löscharbeiten waren schwierig, da das Löschwasser von einem ein Kilometer entfernten Teich zur Einsatzstelle gepumpt werden musste, so das Landratsamt. Am Dienstagvormittag wurde die Lagerhalle dann eingerissen, um die darin gelagerten Strohballen nach draußen zu bringen, wo sie von der Feuerwehr abgelöscht werden konnten. Das Dach der Halle war bereits in der Nacht zusammengebrochen. Wegen des starken Brandgeruchs empfahl das Landratsamt Anwohnern in Olbersdorf und Zittau am Dienstag, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Bertsdorfer Straße zwischen Olbersdorf und Bertsdorf wurde für die Löscharbeiten komplett gesperrt.

Die Brandvorfälle werden nun in den sozialen Medien im Internet stark diskutiert. Neben der großen Anteilnahme für die betroffenen Landwirtschaftsbetriebe und der Erleichterung darüber, dass die Rinder der Agrargenossenschaft nicht betroffen waren, heißt es auch, dass man sich gar nicht vorstellen möchte, dass so etwas in bewohntem Gebiet passiert. Dabei ist das längst geschehen. Am 1. August dieses Jahres brannte in den Mittagsstunden an der Olbersdorfer Damaschkestraße eine Koniferenhecke. Die Hecke steht nur wenige Meter vom Haus von Familie Langbrand entfernt, das Feuer hatte schnell von der Hecke auf den daneben stehenden Geräteschuppen und auf die Garage übergegriffen. Mit Schrecken erinnert sich Ursula Langbrand an den Vorfall: „Ich stand in der Küche, als plötzlich ein warmer Luftzug und Flugasche zum Fenster hereinkam“, erzählt sie. „Ich habe mich gefragt, wo der Wind herkommt und zum Fenster rausgesehen. Da sah ich unsere Hecke brennen.“ Beim Versuch, Gegenstände aus der Garage zu retten, hat sich die Olbersdorferin an einer heißen Wäschespinne an der Hand verletzt. Die zwei Autos habe ihr Mann schnell noch umparken können, aber der Geräteschuppen samt den darin befindlichen Geräten ist abgebrannt, auch die Haustür, Fenster und ein Dachfenster des Wohnhauses wurden bei dem Feuer beschädigt, sagt Ursula Langbrand. In der Zwischenzeit habe ein Nachbar die Feuerwehr gerufen, die schnell gekommen sei und das Feuer gelöscht hat. „Zum Glück“, sagt Ursula Langbrand. „Wer weiß, was sonst noch passiert wäre.“ Mittlerweile ist die Koniferenhecke dank einer Ausnahmegenehmigung gefällt worden. „Wir können jetzt wieder ruhiger schlafen“, sagt Ursula Langbrand.

Nach dem Feuer auf dem Grundstück der Langbrands fiel schnell ein Verdacht auf die Züge der Zittauer Schmalspurbahn. Schließlich führt die Strecke der Bahn nur zehn Meter hinterm Grundstück entlang, außerdem war es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Bahndammbränden entlang der Strecke der Schmalspurbahn gekommen. Der Schwerpunkt dieser Brände lag laut Information der Bahngesellschaft Soeg im Bereich zwischen der Grundbachsiedlung und dem Bahnhof Bertsdorf, genau jener Bereich, in dem auch das Grundstück der Langbrands liegt. „An diesem Streckenabschnitt befindet sich ein Fußweg, der rege genutzt wird. Möglich ist, dass eine weggeworfene Zigarette oder herumliegendes Glas das Feuer ausgelöst haben“, sagt Soeg-Sprecherin Manuela Bartsch. An Funkenflug seitens der Schmalspurbahn als Auslöser für die Brände glaubt sie nicht: „In der Regel sind die Funken erloschen, wenn sie zu Boden fallen. Außerdem fahren die Loks mit Funkenschutzkörben, die den Funkenflug minimieren.“ Gänzlich unterbinden könne man Funkenflug aber nicht, weshalb Bahndammbrände möglich sind, sagt die Soeg-Mitarbeiterin. Das weiß auch Ursula Langbrand, die selbst schon Entstehungsbrände am Bahndamm gelöscht hat. Aber auch sie glaubt nicht, dass die Schmalspurbahn jüngst ihre Hecke in Brand gesetzt hat. „Wir wohnen seit 1997 in unserem Haus, aber so etwas hat es noch nicht gegeben“, sagt die Olbersdorferin. Bei einem Treffen mit Vertretern von Soeg, Feuerwehr und Gemeinde sei man sich jedenfalls kürzlich einig gewesen, dass die Schmalspurbahn nicht Auslöser des Brandes war.

Für die Feuerwehren haben die häufigen Einsätze neben der großen Belastung für die Kameraden auch noch andere Auswirkungen. Kreisbrandmeister Peter Seliger sieht die Wehren der Umgebung nach den letzten Bränden technisch so geschwächt, dass kaum noch Material zur Verfügung steht.

 
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Wieso die Nürnberger Rapszene eine Gegenveranstaltung zum Bardentreffen plant 31.07.2018 - 13:06
Das Bardentreffen 2018 steht dieses Jahr unter dem Motto "Rap: Rythm and Poetry". Eingeladen worden sind Rapper wie Fiva, Goldroger und Käptn Peng und die Tentakel von Delphi. Hauptsächlich treten beim Bardentreffen aber Singer-Songwriter oder Blues-Combos auf. Kritiker wie Karsten Barnett von der Nürnberger Schallplattenzentrale sagen: Das ist eigentlich eine Themaverfehlung. "Wir haben schon seit längerer Zeit mit der Stadt thematisiert, dass Rap eine moderne Form des Bardentums ist. Da hieß es dann immer, dass sei Nischenmusik und nicht interessant für die große Bühne. Als dann dieses Jahr das Motto bekanntgegeben worden ist, hat uns das sehr überrascht. Aber als das Lineup veröffentlicht wurde, waren wir eher enttäuscht. Da wurde viel Feuilleton-Musik gebucht, aber sehr wenig Musik, die auch in der Szene als Rap durchgeht." - Karsten Barnett Ein weiteres Problem sieht er in der fehlenden lokalen Anknüpfung. Nürnberg hat eine extrem lebendige und vielfältige lokale Rapszene, die aber beim Bardentreffen nur bedingt widergespiegelt wird: "Wir haben den Eindruck, dass hier von der Stadt gezielt am Thema vorbei gearbeitet worden ist und auch gezielt an den lokalen Akteuren vorbei. Das ist schade, weil in Nürnberg gerade eine besonders spannende Phase ist, die von der Stadt unserem Eindruck nach einfach nicht gesehen werden will." - Karsten Barnett Die Veranstalter sehen das anders. Sie verstehen die Enttäuschung in der Rap-Szene zwar, weisen aber darauf hin, dass das Bardentreffen nie als HipHop-Festival angekündigt worden sei, insbesondere nicht als lokales. "Uns geht’s nicht um HipHop, uns geht’s um Sprechgesang, um die Auswirkungen des Sprechgesangs auf den Global Pop, innerhalb der Weltmusik. Wir nehmen tatsächlich Sprechgesang im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich hat das nichts mit HipHop zu tun. Und das sagen wir auch gar nicht, sondern wir reden immer nur von Sprechgesang." - Rainer Pirzkall, Bardentreffen Nürnberg Ein Missverständnis also. Allerdings eins, das in der Nürnberger Szene zum Stadtgespräch geworden ist. Und das dazu geführt hat, dass es am Samstag eine Gegenveranstaltung zum Bardentreffen gibt: Am Samstag ab 15 Uhr spielen auf dem Tiergärtnertorplatz lokale HipHop-Acts wie Kuchenmann, Ferge & Fischerman und MC Trump. Spätestens dann kann jeder für sich entscheiden, welche Art von Sprechgesang das größere Livepotenzial hat.
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 Elvira
 05.01.2019 - 09:36
Gesundes Neues Jahr Allen

 djrosi
 31.12.2018 - 00:00
wünsche allen einen Guten Rutsch in das neue jahr ..kommt alle Gesund und munter rüber ..LG Rosi

 Ditti1966
 29.12.2018 - 09:04
Ich wünsche einen schönen Neustart. Beginnen soll es mit einem schönen Feuerwerk. Gesundheit und Glück soll an Deiner Seite stehen, dazu von mir viel Glück.

 Ditti1966
 23.12.2018 - 08:51
Allen Usern & Modis wünsche ich einen schönen 4. Advent lieb grüßt Ditti

 Ditti1966
 09.12.2018 - 14:13
wünsche allen Usern & Modis einen schönen 2 Advent ... lieb grüßt Ditti

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